Kaninchenrücken gefüllt, Bohnenragout, Zimtblüte

by Heiko Antoniewicz

Mit Dankbarkeit ins Weihnachtsfest und einem Rezept, das von Herzen kommt. Bevor wir uns dem Duft von Glühwein, gutem Essen und der wertvollen Zeit mit unseren Familien hingeben, möchten wir dir noch ein kulinarisches Geschenk mitgeben: ein Rezept von Heiko Antoniewicz, das für uns die Essenz der Weihnachtszeit trägt.

Wärmende Aromen, sinnliche Würze, ein Hauch Eleganz – und wie immer mit Raum für Deine eigene Handschrift: klassisch mit Kaninchen und Zimtblüte, vegan mit gebratenem Räuchertofu oder vegetarisch mit cremigem Mozzarella.

Zubereitungszeit / Gesamtzeit

40 Minuten / 60 Minuten

Equipment

hitzestabile Frischhaltefolie, in der das Fleisch gegart wird. So wird es schön zart und entwickelt ein tolles Aroma.

Löffel, Schneidebrett, Kochmesser, Eine Schöpfkelle, Ein Servierlöffel, Ein Pfannenwender, Ein Messbecher (für Wasser), Einen großen Kochtopf je nach Menge, Eine Bratpfanne beschichtet, Eine Reibe, 2 tiefe Teller

Zutaten Kaninchen

1 Kaninchenrücken

8 getrocknete Pflaumen

40 ml Portwein

2 Zweige Zitronenthymian, nur die Blätter


Zutaten Jus

50ml Rotwein

20 ml Ketjap Manis (süße Sojasauce)

10 ml Balsamicoessig

400 ml Geflügelfond (Basisrezept siehe Masterclass)

1⁄2 TL Speisestärke

gemahlene Zimtblüten


Zutaten Bohnenragout

20 ml Olivenöl

1 Knoblauchzehe

Salz

50 g gewürfelte Tomaten (Haut und Samen entfernt)

10 g Tomatenmark

200 g gekochte schwarze Bohnen

einige Zitronenthymianblätter


Für dieses Rezept benötigt man hitzestabile Frischhaltefolie, in der das Fleisch gegart wird. So wird es schön zartund entwickelt ein tolles Aroma.

Zubereitung

Den Kaninchenrücken samt Bauchlappen vom Knochen lösen. Die Knochen für die Jus aufbewahren. Die Pflaumen in dem Portwein einweichen. Die Thymianblätter fein hacken und unter die Pflaumen heben.

Den Rücken am Bachlappen belassen und auf der Innenseite kreuzweise einschneiden. Die Pflaumen an den Rücken drücken und stramm mit dem Bauchlappen einrollen. Das Fleisch wie ein Bonbon in hitzestabile Frischhaltefolie (cling film) wickeln, die Folienenden fest verknoten. In einem Topf Wasser auf etwa 65°C erwärmen, den Rücken hineinlegen und darin 20 Minuten garen, dann aus der Folie nehmen und warm stellen.

Während das Fleisch gart, die Knochen in einem Topf bei starker Hitze rösten, mit Wein, Sojasauce und Essig ablöschen und zu einem Sirup einkochen lassen. Den Fond angießen und einmal auf- kochen lassen. Die Speisestärke mit etwas Wasser anrühren, den Fond damit leicht binden und bis auf ein Drittel einkochen lassen. Den Fond durch ein feines Sieb passieren und mit Zimtblüten ab- schmecken.

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen. Den Knoblauch schälen, an- drücken, darin anschwitzen und salzen. Tomatenwürfel und -mark dazugeben und kurz einkochen lassen, dann die Knoblauchzehe entnehmen. Die Bohnen hinzufügen und in dem Sugo verkochen lassen. Das Ragout mit Salz und Zitronenthymian abschmecken.

Den Kaninchenrücken mit der Jus bepinseln und in Scheiben schneiden. Die restliche Jus auf die Teller geben und das Fleisch darauf anrichten. Die Bohnen neben dem Fleisch verteilen.

Viel Freude beim Nachkochen und noch mehr beim Genießen.
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Heiko Antoniewicz

Mit seinem besonderen und tiefen Blick ist Heiko Antoniewicz nicht nur ein bekannter Wegbereiter innerhalb der Foodbranche. Als “sinnlicher Techniker” verkörpert er eine wegweisende Symbiose aus Handwerk auf der einen und emotionaler Genussreise auf der anderen Seite. Ausgefallen und experimentierfreudig - so zeigt sich die Palette der Kreationen, die einem beim Stöbern durch Heiko Antoniewicz’ Produkte ins Auge fallen. Im Sinne neuer Geschmacksharmomien bleibt er dabei immer mutig - testet, probiert andere Wege, kombiniert, entwickelt und entscheidet.

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