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Im Ruhrgebiet gehört Currywurst zum Leben wie der Feierabend zum Bier. Und im Haus Stemberg erzählt sie eine ganz eigene Geschichte. In den 80er-Jahren hat mein Vater Walter Stemberg diese Sauce entwickelt – nicht laut, nicht kompliziert, sondern mit Charakter. Reichhaltig in der Konsistenz, mit Stücken von Zwiebeln, Chili und Tomate. Fruchtig, würzig, mit einer feinen Säure und genau der Currynote, die im Mund hängen bleibt.

Bis heute ist sie ein heiß begehrter Klassiker bei uns im Restaurant.

Am liebsten schneiden wir die Wurst vor dem Braten in dicke Scheiben – für mehr Röstaromen, mehr Tiefe, mehr Geschmack. Dazu die warme Curry-Tomaten-Sauce, ein Hauch Kreolisches Curry by Sascha Stemberg obendrauf – und der Rest erklärt sich von selbst.

Manchmal braucht es keine großen Gesten.
Nur ein gutes Rezept. Und eine Geschichte, die man schmecken kann.

Zutaten (für 2 Portionen)

2 hochwertige Kalbsbratwürste
1 Glas Curry-Tomaten-Sauce by Walter Stemberg
Kreolisches Curry by Sascha Stemberg

Zubereitung

Wurst vorbereiten
Die Würste vor dem Braten in etwa 1,5 cm breite Scheiben schneiden. So entsteht mehr Oberfläche – und damit mehr Röstaroma.

Braten
Die Wurstscheiben in einer heißen Pfanne rundum kräftig anbraten, bis sie goldbraun und knusprig sind.

Sauce erhitzen
Währenddessen die Curry-Tomaten-Sauce in einer kleinen Stielkasserolle langsam erhitzen.

Anrichten
Die gebratene Wurst auf Tellern anrichten und großzügig mit der heißen Sauce überziehen.

Finaler Schliff
Mit etwas Kreolischem Curry by Sascha Stemberg toppen – und sofort genießen.

Sascha Stemberg

Sascha Stemberg (1 Stern Guide MICHELIN) liebt die traditionelle und ehrliche, deutsche Küche und hebt sie auf eine neue, kunstvolle Kochrichtung. Seine Liebe zum Detail und seine heimatliche Kochkunst begeistern Gäste Tag für Tag in seinem zum besten Restaurant des Jahres 2021 gekürten „Haus Stemberg“.

Sascha nimmt dich auf eine geschmackliche Reise in seine Kindheit. Nah am Produkt und seiner rheinischen Heimat, kombiniert mit einer charismatischen Leichtigkeit. Wir bezeichnen es als Soulfood mit rheinischem Herz.

Portrait